Pädagogisches Konzept

“Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“ Anton Bruckner

Der Weg zu den Kindern über die Eltern. Wir möchten ein Vertrauensverhältnis aufbauen und auf die Wünsche der Eltern so gut wie möglich eingehen, ohne mit den eigenen Werten in Konflikt zu geraten.

Grundwerte:

  • Das Wohl des Kindes steht immer und zu jeder Zeit im Mittelpunkt.
  • Wir wollen, dass sich das Kind sicher, verstanden und akzeptiert fühlt.
  • Wir bringen in den Alltag des Kindes sinnvolle Abwechslung, indem wir den Tag drinnen sowie draussen gestalten und uns dafür im Vorfeld gezielt vorbereiten.
  • Wir fördern das Verständnis des Kindes gegenüber anderen und leben ihm Toleranz und Anteilnahme vor.

Entwicklung der Kinder:

Seelische und geistige Entwicklung:

  • Wir unterstützen das Kind und fördern sein Selbstvertrauen und sein Selbstbewusstsein, indem wir es ermuntern sich in der Gruppe zu zeigen.
  • Wir unterstützen das Kind in seiner individuellen Art.
  • Wir fördern gezielt altersgemäss die geistige Entwicklung des Kindes mittels pädagogischen Spielen.
  • Wir fördern die Aufmerksamkeit und Konzentration des Kindes, indem wir regelmässige Sequenzen durchführen.

Persönliche Entwicklung:

  • Das Kind darf Gefühle wie Freude, Angst oder Wut zulassen.
  • Wir zeigen dem Kind, wie es mit diesen Gefühlen umgehen kann. Dazu begleiten wir das Kind intensiv und vermitteln ihm dadurch Sicherheit.
  • Wir geben dem Kind Gelegenheit, Verantwortung für sich und auch für andere zu übernehmen, indem es z. Bsp. kleine Ämtli erfüllt. Dabei unterstützen wir das Kind und lassen es nicht alleine.Wir beobachten das Kind in seiner Entwicklung, erkennen Verzögerungen und fördern es gezielt.

Soziale Entwicklung:

  • Wenn sich das Kind in einem Konflikt befindet, helfen wir ihm diesen zu bewältigen, nach dem Motto: „Hilf mir es selbst zu tun“ (Maria Montessori)
  • Wir beobachten, wo das Kind in der Gruppe steht und falls nötig sind wir dafür besorgt, dass es besser integriert wird, z. Bsp. durch Rollenspiele oder Gespräche in der Kindergruppe.
  • Wir fördern das soziale Verhalten des Kindes indem wir ein harmonisches Zusammenleben in der Gruppe fördern.
  • Wir unterstützen das Kind darin, seine Bedürfnisse zu erkennen und sich auch dafür einzusetzen. Dazu beobachten wir das Kind und erkennen somit seine Bedürfnisse.
  • Wir leben den Kindern Offenheit, Toleranz und Rücksichtnahme vor.

Körperliche Entwicklung:

  • Wir sind dafür besorgt, allfällige Verzögerungen in der Entwicklung zu erkennen und darauf zu reagieren.
  • Wir fördern Grob- sowie Feinmotorik mittels altersgerechten Spielen und Bastelarbeiten.
  • Wir geben den Kindern die Gelegenheit den Drang zur Bewegung auszuleben, dies sowohl im Haus drinnen, wie auch in der Natur draussen.
  • Wir achten auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
  • Wir respektieren die Intimsphäre der grösseren Kinder, indem sie auf dem WC die Türen schliessen können (ohne abzuschliessen).
  • Wir schützen die Babys und lassen die Türe zum Wickelraum offen, weil wir keine Unregelmässigkeiten zu lassen.

Zusammenarbeit im Team:

  • Wir führen einen offenen, ehrlichen und kollegialen Umgang miteinander.
  • Wir ziehen alle am gleichen Strick. Bei verschiedenen Ansichten suchen wir den Dialog und finden so eine gemeinsame Lösung.
  • Wir sind offen für Rückmeldungen jeder Art und besprechen diese miteinander.
  • Wir bilden uns weiter mit dem Ziel, den Kindern jederzeit die bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen.

Zusammenarbeit mit den Eltern:

  • Das Vertrauen der Eltern ist uns wichtig. Wir arbeiten transparent und ehrlich.
  • Wir haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen und sind gerne zu Gesprächen bereit.
  • Wir informieren die Eltern regelmäßig über Aktivitäten der Kita.
  • Die Eltern sind zu offiziellen Aktivitäten eingeladen.
  • Änderungen und Neuerungen werden immer schriftlich bekannt gegeben.

Unsere Ziele:

  • Die Kinder fühlen sich geborgen, gefördert, verstanden und kommen gerne.
  • Das Team arbeitet Hand in Hand zum Wohle des Kindes, ist offen für Neues und hält fest an Bewährtem.
  • Gegen Aussen ist die Kita neutral, offen und kooperativ, und man spricht positiv von ihr.

Jedes Kind braucht seine Zeit und seinen Raum, jede Entwicklungsstufe ausleben zu können,
um dann den nächsten Schritt zu wagen. Wir begleiten das Kind dabei.
Wir bedrängen es nicht und eilen ihm nicht voraus.